INSTAGRAM ist im digitalen Marketing-Mix längst angekommen und spielt eine immer wichtigere Rolle bei der Erzeugung von Traffic und Leads. Die Vorteile des Netzwerkes für das Digital Marketing liegen auf der Hand. Als Facebook 2012 Instagram übernahm, wurde viel Kritik geerntet. Es war sogar von Schliessung der App die Rede. Heute zählt das soziale Netzwerk für Bilder rund 400 Millionen aktive Nutzer im Monat. Spätestens ab dann, ist Instagram für alle interessant geworden, welche Digital Marketing betreiben wollen. Wie man sich aber zielstrebend auf der Plattform positioniert, ist noch wenigen Verantwortlichen bewusst. Ein Whitepaper der Facelift brand building technologies GmbH zeigt das Potenzial auf, welches Instagram für Unternehmen bietet und wie diese mehr Follower generieren. Instagram hat sich zu einem der erfolgreichsten sozialen Netzwerke entwickelt und weist für Unternehmen ein hohes Potenzial auf. Das Whitepaper zeigt zwei Möglichkeiten auf, Leads zu generieren: Erstens via Veröffentlichung von Inhalten auf dem eigenen Kanal und zweitens über nutzergenerierte Inhalte. Während der erste Punkt nur begrenzt an Reichweite und Potenzial erzielt, hat der Verwalter im Gegenzug die volle Kontrolle. Die nutzergenerierten Inhalte erreichen zwar mehr Personen, sind aber nicht plan- und steuerbar – dazu gehört auch die Gestaltung. Voraussetzung für die Inhalte ist ein Produkt oder eine Dienstleistung, die bildlich dargestellt werden kann. Dazu kommt, dass sich auf Instagram vorwiegend eine junge Zielgruppe aufhält, welche das Netzwerk privat nutzt. Dementsprechend ist dieser Kanal für B2B-Dienstleister und einer Zielgruppe über 40 herausfordernd. Red Bull schafft es auf Instagram nicht sein Produkt in erster Linie zu präsentieren sondern mit emotionalen Geschichten zu punkten.
Bilder ohne Geschichte nützen nichts
Ist sich ein Unternehmen diesen Grundsätzen bewusst, steht dem Instagram-Account nichts mehr im Weg. Denn das Netzwerk hat dank der Bilder den Vorteil, die Markenwahrnehmung zu optimieren und zu schärfen – und das innert kürzester Zeit. Der User verarbeitet dabei die einzelnen Posts sowie den Gesamteindruck des Auftritts. Wie im ganzen Marketing-Mix gilt hier noch mehr: Storytelling. Klassische Image-Fotos oder Informationstexte helfen wenig bei der Stärkung der Marke. Instagram ist das ideale Instrument, um das emotionale herauszuholen und so sollten auch die Bilder sein. Die einzelnen Beiträge müssen dabei als Zusammenspiel fungieren.
Kunden binden und neue gewinnen
Instagram eignet sich zudem als Kundenbindungsmittel. Wenn beispielsweise über weitere Kanäle wie Facebook, der eigenen Homepage oder Newsletter auf die Instagram-Seite aufmerksam macht, wird die schon bestehende Community die Marke auch auf dieser Plattform folgen – insofern das Unternehmen sich authentisch und greifbar zeigt. Neue Kunden gewinnt man dagegen nicht so einfach. Setzt man Hashtags gekonnt ein, werden neue Follower gewonnen. Zalando zeigt für die neue Marni-Kollektion vor.
Auf den Inhalt kommt es an
Die grösste Herausforderung ist die Erstellung des Content. Und dieser muss laufen. Das heisst, nicht nur alle zwei Wochen etwas zu posten, sondern täglich. Brands wie Nike oder Victoria’s Secret machen es vor. Beliebt sind in Szene gesetzte Produktfotos, also nicht solche, die freigestellt wurden oder Image Bilder sind. Dann Bilder mit Personen, Sprüche und Grafiken sowie künstlerische und Natur-Bilder kommen immer gut an. Solche Posts müssen aber auch einen Mehrwert für den Follower aufweisen, das könnte Unterhaltung sein, sowie Information oder Interkation in Form eines Wettbewerbs. Damit Nutzer auf der Seite landen, ist es unerlässlich Hashtags zu verwenden.
Glaubwürdigkeit schaffen
Neben dem eigenen Erstellen von Content führt noch ein weiterer Punkt zum Erfolg: Influencer Marketing. Der Vorteil hierbei ist die Glaubwürdigkeit. Empfiehlt ein Influencer mit echten Follower nämlich einen Beitrag, ist das Gold wert. Dafür muss aber jemand engagiert werden, welcher die Marke kennt und sich auch in dieser Szene aufhält. Gute Influencer regen ausserdem Diskussionen an.
